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Phoenix Rising 2006 | back |

 



Arising Realm Magazine (AUT) 9.5/10
Lange war es still um die Vorzeige Thrasher DARKFALL aus Österreich und einiges hat sich seit der Veröffentlichung der letzten Mini CD „Firebreed“ im Jahre 2001 geändert. So ist bis auf Bassist und Sänger die komplette Mannschaft aufgrund unüberbrückbarer musikalischer Differenzen ausgewechselt worden. Mit Wolfgang Koch verlor die aus der Steiermark stammende und seit 1995 existierende Band nicht nur einen sehr guten Gitarristen, sondern zugleich auch den hauptverantwortlichen Songschreiber. Zugleich stießen zwei Mitglieder von der ebenfalls aus der Steiermark stammenden Band CREMATION hinzu, sowie Stephan Ritz, ein weiteres Gitarrentalent aus der Steiermark, wurde als zweiter Gitarrist rekrutiert. Zwangsläufig stellt sich natürlich die Frage, ob der hohe Level der letzten drei Veröffentlichungen gehalten werden kann?
Doch beginnen wir am Anfang. Der Opener „Phoenix rising“ prescht nach einem kurzen Intro mit einem tollen Riffing vor. Spätestens, als Sänger Thomas sich das erste Mal zu Wort meldet ist klar, dass DARKFALL noch immer DARKFALL sind, doch mit einigen Veränderungen. Die Melodie wurde zugunsten der Brutalität in den Hintergrund gerückt und auf Keyboards wird zur Gänze verzichtet. „Phoenix rising“ entwickelt sich im Lauf der Spielzeit zu einem wahren Thrash Leckerbissen. Als großes Plus werte ich den Drummer, denn endlich gibt es funktionierende Blast Beats und perfektes Timing. Der zweite Track „Never ending hate“ beginnt ebenfalls sehr riffbetont und mit tollen Melodiebögen und Tempi Wechsel. Man glaubt kaum, dass diese Band mit fast komplett anderer Rhythmus Sektion den typischen DARKFALL Stil so gekonnt fabriziert. Dafür zolle ich absoluten Respekt. „Never ending hate“ glänzt mit toller Vokal Akrobatik, die auf „Phoenix rising“ im Gegensatz zu „Firebreed“ wieder härter ausfiel. DARKFALL gehen im Jahr 2006 keine Kompromisse ein und zeigen eindrucksvoll, dass der beste Thrash Metal aus Österreich noch immer in der Steiermark beheimatet ist. Mein persönlicher Favorit ist „Echoes from the past“, der mit exzellentem Mittelteil/Ende punkten kann, dicht gefolgt von „Phoenix rising“ und „Never ending hate“ selbst. Im Grunde ist es verdammt schwer, sich einen Favoriten auf dieser Mini CD herauszupicken, denn jeder Song hat seinen ganz eigenen Charme. Ich war skeptisch, ob die Jungs ohne Wolfgang den Level halten können, doch „Phoenix rising“ beweist, dass die DARKFALL stärker denn je sind. Ich habe mir diese MCD bis jetzt fünf Mal angehört und bin schlichtweg begeistert. Ich wollte packende Melodien, brutales Riffing, Gefrickel gepaart mit Melodie und brutalen stimmlichen Einlagen und genau das habe ich auch bekommen. DARKFALL 2006 stehen dort, wo sie hingehören, an vorderster Stelle. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Earshot Webzine (AUT) 6/7
Dass Bandtrennungen durchaus auch ihre Vorteile haben können, ist lange kein Geheimnis mehr. In Österreich muss man das auf jeden Fall auf den Fall DARKFALL anwenden. Nachdem der zu WOLFPACK UNLEASHED mutierte Teil des steirischen Thrash Metal Konglomerats vor kurzem das erste – und nebenbei bemerkt exzellente - veröffentlichungstechnische Lebenszeichen nach dem Split vorgewiesen hat, steht die Stammformation dem nichts nach und beweist mit „Phoenix rising“, dass sie mit neuen Kräften an diversen Instrumenten dem abtrünnigen WOLFPACK durchaus das Wasser reichen kann.
Dabei handelt es sich bei „Phoenix rising“ nur um einen Vorgeschmack auf die im Herbst folgende Veröffentlichung. Als Appetithappen bekommt man hier drei Tracks serviert, die die klassischen DARKFALL Zutaten – durch alle Stimmlagen des harten Metals variierten Gesang sowie melodischen Thrash Metal – einmal mehr gekonnt kombinieren. Betrachtet man die einzelnen Komponenten genauer, so muss festgestellt werden, dass Sänger Thomas Spiwak in allen zur Geltung kommenden Stimmlagen fest im Sattel sitzt, genauso wie die Band hinter ihm extrem tight agiert, wobei die klare und druckvolle Produktion sowohl Rhythmussektion als auch die meisterhaft aufeinander abgestimmten Gitarrenriffs und Melodien zur vollen Wirkung bringt.
„Melodisch“ ist bei DARKFALL’s Spielart des Thrash Metals meiner Meinung nach übrigens als Chiffre für den Einfluss traditionellerer Metal Spielarten (True-, Speed-, Power-Metal, nennt es, wie ihr es wollt…) zu verstehen - erwähne ich hier mal so als Orientierung. Wer wissen will, wie das mit eher todesmetallischem Gesang unter einen Hut passt, sollte sich die drei Tracks wirklich gönnen.

ADL Webzine (AUT) 4/5
Lange – viel zu lange – war es still um die Parade Death/Thrasher aus der grünen Mark. Nun mit runderneuertem Line Up und ganze fünf Jahre nach dem letzten Release „Firebreed“ gibt es als Appetizer für das im Herbst folgende Album die 3-Track EP „Phoenix rising“.
Darauf zelebrieren die Herren aus der Stadt des Uhrturmes gekonnten Thrash Metal der gerade durch die eher tiefer gelegten Vocals von Thomas Spiwak desöfteren in deathige Gefilde abrutscht. Musikalisch ist es eher verhaltener, sehr rifflastiger Thrash Metal, der zwar dann und wann ein wenig in die Gänge kommt, aber im Endeffekt eher die Groovesau rauslasst. Überzeugen können uniso alle drei Stücke, sei es durch abwechslungsreiches Geriffe, treibende Drumarbeit oder Ideenreichtum beim Songwriting.
Das nötige Maß an Melodiösität wird ebenso geboten, wie das richtige Gespür für eine druckvolle und klare Produktion. So ist es dann auch reine Geschmackssache und natürlich auch ein wenig stimmungsabhängig, ob der Titelgebende Opener, das zeitweise obermelodische „Never ending hate“ oder das abschließende fast 6-minütige Epos „Echoes from the past“ lasertechnisch abgetastet wird. Klasse haben alle drei Songs ohne Frage und die Steiermark darf einen weiteren hochkarätigen Death/Thrash Act auf der Habenseite verbuchen!

Planet Music Magazine (AUT) # 3/06
Nach diversen Line Up Problemen wurde es etwas still um DARKFALL: seit 2005 geht es bei den Grazern aber wieder stetig aufwärts und nach diversen Gigs mit der neuen Formation gibt es nun die erste CD seit 2001! Nachdem mittlerweile ganz andere Leute hinter DARKFALL stehen als damals, klingt die Band anno 2006 auch anders, denn die 3 Songs dieser Mini CD sind am ehesten dem Melodic Death Metal, gewürzt mit einer Prise Thrash, zuzuordnen. Durch den Verzicht auf das Keyboard jetzt weniger atmosphärisch, dafür direkter und rauer. Ein deutliches und längst überfälliges Lebenszeichen der Band, was Gutes für die weitere Zukunft hoffen lässt.

Metalfanatics Webzine (AUT) 7/10
DARKFALL legen mit der Mini CD „Phönix rising“ wieder mal ein richtig gutes Stück melodischen Death Metals vor, wenngleich ein sehr kurzes. Eine leicht ausgebaute Thrash Komponente ist hinzugekommen, ansonsten ist stilistisch glücklicherweise alles beim alten geblieben. Das war nicht 100%ig abzusehen, schließlich gab es einige sehr schmerzvolle Besetzungswechsel in der Band, gerade im Gitarrenbereich ist ein exzellenter Gitarrist wie Wolfgang Koch sicher alles andere als leicht zu ersetzen gewesen. Gerade im Gitarrenbereich überzeugt man aber auch auf dieser Scheibe mit coolen, äußerst prägnanten High Speed Riffs, die exzellent gespielt sind, garantiert aber auch mit sämtlichen Soli der Scheibe Erstklassigkeit. Das ist kein Wunder, hört man hier doch neben dem schon ohnehin stark spielenden Stephan Ritz auch Sascha Pick, dessen alte Band CREMATION in der österreichischen Metalszene musikalisch einen Spitzenruf erspielen konnte. Der stärkste Song dieser Scheibe ist wohl der Abschlusstrack „Echoes from the past“, der prägnant thrashig groovt, gleichzeitig coole Harmonien entwickelt und Platz lässt für die immer kraftvollen Growls von Fronter Spiwi.
Vor allem live zünden die DARKFALL Songs gewaltig, was die Band beim Metal Camp Festival in Slowenien 2006 eindrucksvollst unter Beweis stellte. Das war ganz große Klasse, was DARKFALL dort abzog. Leider sind die beiden angesprochenen Gitarristen nicht mehr dabei und das Besetzungskarussell dreht sich wieder, hoffentlich schaffen es die Jungs 2007, ihre musikalische Klasse zu erhalten. Festivals und Konzerte scheinen schon gebucht zu sein! Einen Wehrmutstropfen gibt es dann doch: Der Sound kommt etwas dünn und unausgegoren, da kann die Scheibe mit alten Großdaten, wie z.B. „Firebreed“ nicht mithalten. Hier sollte man das nächste Mal alle Register ziehen, dann kann man wirklich Großes erwarten.

Power Metal Webzine (GER)
Die bereits vor elf Jahren gegründete Band aus Österreich brachte in den Jahren 1998 bis 2001 drei Mini CDs raus, die im Underground durchaus Applaus erhielten und sogar einige größere Magazine auf die Band aufmerksam machten. Danach setzte eine mehrjährige Pause ein, die auch Besetzungswechsel mit sich brachte, bevor die neu formierten DARKFALL Recken sich Anfang dieses Jahres endlich wieder daran machten, neues Material einzuspielen, welches nun in Gestalt der vierten MCD „Phoenix rising“ vorliegt, die allerdings auch eine leichte Kurskorrektur mit sich bringt. Spielten die Österreicher früher mehr oder weniger
reinrassigen Thrash Metal, klingen sie heute doch ein bisschen anders.
Die Thrash Wurzeln sind im Riffing und beim schön akzentuierten Bassspiel zwar nach wie vor dominant, doch geben die Gitarrenmelodien und der vielseitige Extremgesang von Thomas Spiwak (letztes verbliebenes Gründungsmitglied) dem Ganzen hin und wieder auch eine ganz leichte Schlagseite in Richtung des melodischen Death Metals, was gerade dem
eröffnenden Titelstück wunderbar zu Gesicht steht. Keine Angst, auch wenn es die Eckpunkte Thrash und melodischer Death nahe legen: Wir haben es definitiv nicht mit Metal Core zu tun, sondern noch immer mit traditionellem Stoff ohne Trendanbiederung, der es auch beim zweiten Stück „Never ending hate“ problemlos schafft, mit den Gitarren eingängige Hooks zu zaubern und dabei ganz ohne Keyboards auskommt. Dazu streuen Stephan Ritz und Sascha Pick auch etliche ganz klassische Soli ein, so dass auch Verfechter sämtlicher metallischer Reinheitsgebote keinen Anstoß nehmen dürften. Das abschließende „Echoes from the past“ hat ebenfalls einige schöne Melodiebögen und coole Riffsequenzen, sowie einen passenden doomigen Einschub zu bieten, so dass die EP ohne nennenswerte Schwächen zu gefallen weiß. Richtig toll geworden ist die Produktion. Hier drückt der Sound mächtig, lässt es aber durch seine beeindruckende Transparenz trotzdem zu, alle Instrumente sauber zu trennen, wovon gerade der Bass Christian Kayers profitiert, der neben dem Gitarrenduo Ritz / Pick richtig eigenes Profil entfalten kann und sich mit dem songdienlich eingesetzten Schlagwerk Richard Klöschs gut ergänzt. So bleiben drei sehr gelungene Songs in toller musikalischer und produktionstechnischer Umsetzung, welche die Vorfreude auf das voraussichtlich im Herbst erscheinende erste komplette Album der Jungs deutlich steigern.

Whiskey-Soda Webzine (GER)
Trotz 11 Jahren Bandgeschichte gehören die fünf österreichischen Thrasher von DARKFALL - zumindest in Deutschland – nicht zu den bekanntesten. Und das vollkommen zu Unrecht!
Schon der Opener „Phoenix rising“ ihrer gleichnamigen, mittlerweile fünften Veröffentlichung donnert kräftig in die Gehörgänge. Riff-lastig nach vorn preschend zieht einen der Song sofort mit. Breaks und Soli sorgen immer wieder für die nötige Abwechslung und Frische.
Das seit dem Beginn fast völlig ausgetauschte Line Up produziert eine derbe und kreative Mischung aus Melodic Death und Thrash, mit ein paar Heavy und Speed Metal Anleihen. Der zweite Song der 3-Track-EP „Never ending hate“ ist ein fast schon genialer Song, der die Wucht und Brutalität des Thrash, mit der Melodiosität des Melodic Death verbindet. Besonders die Hookline ist unnachahmlich und will aus den Gehörgängen nicht verschwinden. Der dritte und leider schon letzte Song „Echoes from the past“ groovt vor sich hin, ohne glücklicherweise an Geschwindigkeit und Aggressivität zu verlieren.
Sänger Thomas Spiwak beherrscht sein Organ durchweg und bietet in tiefen Grunz-, wie auch etwas höheren Shouting Passagen eine variable Klangesvielfalt, wie man sie sich für Death und Thrash nur wünschen kann: tief, rau und kraftvoll. Die Gitarren-Sektion, bestehend aus Stephan Ritz, Sascha Pick, sowie Bassist Christian Kayer, fabrizieren ein homogenes und präzises Gitarrenbett und laufen vor allem in den Solo-Passagen zur Höchstform auf. Wahrlich meisterhaft wird das Gespann unterstützt vom Schlagwerker Richard Klösch, der den Rhythmus-Acker vorbildlich pflügt, und so ein souveränes Klangbild komplettiert. Über Geschmack lässt sich streiten, dennoch hätte die Produktion - für meinen Geschmack - einen Tick präziser und fetter ausfallen können.
Als Appetizer für das im Herbst folgende Album gedacht, ist „Phoenix rising“ für die, die DARKFALL bereits kennen ein lang ersehntes Lebenszeichen, und für alle anderen eine – sicher überzeugende - Hörprobe wert. Schade und wirklich unverständlich, dass die talentierten Österreicher bisher noch von keinem Label aufgegabelt wurden.

Heavy Magazine (GER) 9/12
Alles andere als grün hinter den Ohren sind die Österreicher DARKFALL, die bereits seit Mitte der Neunziger in der Szene herumgeistern und schon diverse Veröffentlichungen vorweisen können. Nach einer insgesamt fünf Jahre andauernden Kreativpause melden sich die fünf Thrasher nun mit ihrer EP „Phoenix rising“ zurück, und es wird sich zeigen, ob die Jungs wirklich wie ein Phönix aus der Asche emporsteigen werden.
Die Chancen stehen nicht so schlecht, den „Phoenix rising“, „Never ending hate“ und „Echoes from the past“ sind überaus gelungene und kompetent vorgetragene Songs, die mehr als einmal die Grenze zum Death Metal tangieren, dabei aber stets zu überzeugen wissen. Glücklicherweise vernachlässigen DARKFALL dabei weder die nötigen Melodien noch wohlstrukturiertes Songwriting, so dass „Phoenix rising“ ein überaus erfreulicher Neustart geworden ist.

Metal Hammer (GER)
Bei der Wahl zwischen einer Tracht Dresche und dem Tod entscheiden sich die Grazer DARKFALL für beide Möglichkeiten. Genauer gesagt zockt die Instrumentalfraktion astreinen Thrash Metal traditioneller Machart, während Sänger Thomas Spiwak dem Death Metal Grunzen verfallen ist. Die schnelleren Passagen leiden ein wenig unter Druckverlust, da sie weder im SLYER Tempo daherrasen, noch mit außergewöhnlichen Riff Ideen auftrumpfen können. Gelungener sind die gemäßigteren Passagen ausgefallen: Der Mittelpart von „Never ending hate“ (keine Cover Version des UNLEASHED Klassikers) verwickelt die Nackenmuskeln unversehens in einen fiesen Nahkampf. Als Garnierung fungieren melodische Einsprengsel, die den insgesamt eher konventionellen Death-Thrash gelegentlich auflockern. Dadurch kommt „Phoenix rising“ über die Durchschnittsgrenze. Kein Wunder also, dass die CD bereits kurz nach Release vergriffen war. Aber wer weiß, vielleicht kann Sänger Thomas für euch noch ein Exemplar auftreiben?

The Metal Observer Webzine (GER) 9/10
Nach 5 Jahren Pause (und einigen Besetzungswechseln) melden sich DARKFALL, das Melodic Thrash Metal Quintett aus Österreich, nun mit ihrer vierten EP „Phoenix rising“ zurück. Zu schade das es hier nur 3 Songs zu hören gibt, denn das Material der Burschen ist so genial, da will man gleich ein Full-Length Album von haben.
Der titelgebende Opener gibt die Marschrichtung für die nächsten knapp 15 Minuten vor. Melodische Riffs treffen auf hartes Thrash/Death Metal-Drumming und die Growls von Thomas Spiwak. Geniale, eingängige Nummer. „Never ending hate“ weicht kaum einen Millimeter von der vorgegebenen Linie ab. Und das ist auch gut so! Wer braucht schon dieses progressive Gefrickel, wenn man hier solch geile Melodien so einfach verpackt entgegengeschmettert bekommt? Weniger ist eben oft mehr! Musik muss halt nicht immer innovativ und mit zig Spuren überladen sein, nur damit es was Neues ist. Songs im alten Stil können auch heute noch begeistern. Mit „Echoes from the past“ ändert sich nicht mehr viel, die etwas ruhigeren Teile des Stücks bringen dafür noch ein wenig Abwechslung in die kurze Spielzeit. Und gegen Ende wird nochmal kräftig auf’s Gaspedal gedrückt.
Wer DARKFALLs Landsmänner DEMOLITION mag, sollte hier definitiv mal reinhören. Ich will mehr!

Metal Earth Webzine (GER) 4/5
Die Geschichte DARKFALLs aus unserem schönen Nachbarland Österreich reicht zurück bis in das Jahr 1995. Seitdem mogelte man sich mit drei Mini CDs („Winter leaves“, „Dimensions beyond“, „Firebreed“) durch die Musikszene Austrias. Nun steht wieder eine MCD ins Haus.
Erstens kommt immer alles anders und zweitens als man denkt. Genauso verhält es sich mit dieser kleinen, aber feinen EP aus dem Hause DARKFALL. Was ruhig und gelassen anfängt, mutiert zu einem oldschool thrashigem Monster, dass im weiteren Verlauf ordentlich in Richtung Elchtod abdriftet und den Namen „Phoenix rising“ trägt. Damit ist nicht die EP an sich, sondern der gleichnamige Song gemeint.
Auch die beiden anderen Songs „Never ending hate“ und „Echoes from the past“ klingen wie ein Death / Thrash Metal Hybrid, der sich aber mit allen Wassern gewaschen hat. Wichtig dabei ist, dass man ordentlich groovt, ohne dabei auch auf Melodie und „Up Tempo“ Passagen zu verzichten.
Der Sound kann sich durchaus sehen lassen, wobei die Gitarren etwas zu unpräzise klingen mögen, aber bei „kleinen“ Bands, die nicht das nötige Budget für Leute wie Andy Classen oder Andy Sneap haben, kann man ein Auge zudrücken.
Insgesamt kann man sagen, dass nicht alles was klein, aggressiv ist und aus Österreich kommt schlecht ist. Freunde guter Death und Thrash lastiger Unterhaltung sollten den Jungs auf ihrer Homepage mal einen Besuch abstatten.

Amboss Magazin (GER)
DARKFALL stammen aus Österreich und fabrizieren auf ihrem vierten Output extrem gutklassigen Thrash Metal mit derben Grunzbrüll Vocals und in meinen Ohren auch klassischen Heavy Metal Einflüssen. Die Gitarristen Sascha Pick und Stephan Ritz riffen sich die Fingerkuppen blutig, Bassist Christian Kayer und Drummer Richard Klösch sorgen für Groove und Geknüppel und alles zwischendrin, während Sänger Thomas Spiwak sich die Kehle todesmetallisch wundgurgelt. Die Songs an sich pendeln irgendwo zwischen höherer Geschwindigkeit (eher selten), Midtempo und Schlurfpassagen und haben somit genug Tempowechsel am Start, um für den geneigten Hörer hörenswert zu bleiben. Nur in den hyperschnellen Bereich dringen die Jungs nicht vor. Ist aber auch nicht nötig, denn wahre Härte kommt nicht durch Geschwindigkeit. Als Sahnehäubchen kommen noch die affengeilen Soli in den Songs „Never ending hate“ und „Echoes from the past“ dazu! Geile Sache! Bester Track der 3-Song-Mini-CD ist das abwechslungsreiche „Echoes from the past“.

FFM Rock (GER)
DARKFALL aus Österreich bestehen nun schon seit 1995 und haben im Laufe dieser Zeit einige MCDs veröffentlicht, wobei die letzte Veröffentlichung auch schon fünf Jahre her ist. Sei es drum, die fünf Recken präsentieren hier ihre Art von Thrash Metal in feinster Manier. Musikalisch ist es tatsächlich das reinste Thrash Gewitter, aber beim Gesang wird so aus tiefster Seele gegrunzt, dass man dabei nur an Death Metal denken kann. Klasse Mischung. Erstaunlich, dass DARKFALL noch kein Label für sich gewinnen konnte. Der erste Track, sogleich auch der Titel Track dieser MCD, fährt gleich wie ein ICE durch meinen Schädel und lässt ihn kreisen. Beim nächsten Song „Never ending hate“ geht es ein wenig melodiöser zur Sache. Das Gitarrensolo ist erste Sahne und die Stimme ist meiner Meinung nach sowieso der Oberhammer. Das letzte Stück „Echoes from the past“ reiht sich den ersten beiden Glanzstücke an, und so macht diese CD einen gewaltigen Appetit auf das im Herbst angekündigte Album. Also, wachsam sein!

Battle Cries Webzine (GER)
Bereits 1995 gegründet melden sich die Österreicher DARKFALL jetzt nach fünfjähriger Kreativpause zurück. Die drei Tracks der EP „Phoenix rising“ sollen Appetit auf das womöglich noch in diesem Herbst erscheinende Album machen, und das gelingt auch recht prächtig! Geboten wird ruppiger Thrash Metal ohne viel Schnörkel. Riffmassaker à la SLAYER darf an hier nicht erwarten. DARKFALL setzen auf Groove und Abwechslung.
Die Riffs sind effektiv und bleiben im Ohr hängen (man höre „Phoenix rising“), der Schlagwerker treibt das Ganze ordentlich an und der Sänger growlt in variabler Tonlage. Gerade die Refrains zeigen ein ganz ordentliches Mitgröhl Potential, vor allem das etwas langsame „Never ending hate“ offenbart hier fast schon Ohrwurmqualitäten. Sehr cool auch das rock`n`rollige Gitarrensolo, wirklich geile Sache! Vereinzelte Breaks und fast schon obligatorische Groove Parts sorgen in den Songs außerdem für Abwechslung.
Mit drei Tracks ist die Scheibe natürlich viel zu kurz ausgefallen. Aber wenn DARKFALL diese Qualität über eine Albumlänge halten können, was ich nicht anzweifle, steht uns das ein feiner Schädelspalter ins Haus!
Fazit: leckerer Appetithappen, der Lust auf mehr macht!

Mystic Arts Media (GER) 8/10
Vier Jahre und etliche Line Up Wechsel nach ihrer letzten MCD „Firebreed“ melden sich DARKFALL aus den österreichischen Highlands, der Steiermark, zurück. Doch trotz der lieblichen Hügellandschaft mangelt es den Jungs nicht an Aggressivität. Wie würden es unsere Freunde aus dem Pott sagen? Hier gibbet wat uffe Fresse!
Grob umzeichnet findet sich auf dem neuen 3-Track-Kürzel (ein Vorgeschmack auf das im Winter erscheinende erste „Full Length“ Album) Thrash Metal mit Death Metal Growls. Das ist sicher nicht sonderlich innovativ, muss es aber auch nicht, denn es macht Spaß und das erst mal viel wichtiger als mit allen Mitteln den Metal neu erfinden zu wollen. Schon beim Titelsong drängen sich die Hauptstärken von DARKFALL in den Vordergrund. Heftige Riffs, dann ein melodischer Gitarren-Lead der fast ein wenig orientalisch anmutet bevor Spiwi alles in Grund und Boden schreit, grunzt und röchelt. Obwohl die ganze MCD eigentlich ohne melodischen Gesang auskommt, wird es einem nie langweilig. Denn so facettenreich kriegen das wenige Death/Thrash Sänger gebacken. Und auch bei den beiden anderen beiden Songs „Never ending hate“ und „Echoes from the past“ spielen sie ihre Stärken gekonnt aus. Jeder Song hat seinen eigenen Charakter, zusammen bilden sie jedoch eine umso mächtigere Einheit. Apropos mächtig, der Sound ist ein absolutes Brett und auch von der Aufmachung her kann die CD locker mit Label-Veröffentlichungen mithalten. Alles in allem ein rundum gelungenes Produkt einer Band, die eure Unterstützung verdient! Ab auf die Homepage und kaufen!

Dawn Radio Website (GER)
Man denkt an nix böses und trauert ein wenig der Zeit nach die sich an METALLICA und SLAYER orientierte und dann kommt DARKFALL daher. Die ersten Töne des Albums lassen einen aufhorchen und im Archiv der Grauen Zellen suchen, an was man sich hier erinnert fühlt! Spätestens nach dem Einsetzen des Gesanges denk ich an „Master of Puppets“ und „Sanitarium“, nur der Gesang geht in Richtung SLAYER, obwohl die Sache sauberer über die Bühne geht als auf der Scheibe mit dem Teufelchen von vor fast 20 Jahren. Die Vocals sind gut herausgearbeitet und werden nicht von der Instrumentierung, wie sonst üblich, ermordet! Ein geiles Riffing in Begleitung der Drums schallt einem aus den Boxen entgegen und man fragt sich wie geil das wohl im Surround Sound durch die Bude schmettern würde. Hier hat Skydra Promotion ein Sahnestückchen aufgetan das auf jeden Plattenteller, sorry, in jeden CD Player gehört. die Scheibe von DARKFALL – „Phoenix rising“ ist in sich schlüssig und bietet einen gehörigen Propellerfaktor der Live bestimmt edel rüber kommt.

Underground Empire (GER) 13/20
Zu Beginn des neuen Jahrtausend waren die steirischen Death-Thrasher DARKFALL hierzulande noch reichlich aktiv, doch nach der Veröffentlichung von „Firebreed“ im Jahre 2001 war es zunächst einmal verdächtig still um die Truppe geworden. Der Grund dafür liegt in erster Linie wohl daran, dass mit Ausnahme von Bassist Christian Kayer und Sänger Thomas Spiwak das komplette Line Up erneuert werden musste. In den letzten Jahren war man zwar an der Live-Front wieder vermehrt aktiv, doch veröffentlichungstechnisch hatte man nur den Re-Release der ersten beiden Werke „Dimensions beyond“ und „Winter leaves“ auf einer CD zu verzeichnen. Das alles ist aber Schnee von gestern und anno 2006 zeigen sich DARKFALL nicht nur runderneuert, sondern auch gereifter. Im Endeffekt sollte sich der Abgang der bisherigen musikalischen Gefährten kaum auswirken, da vor allem der brutale Gesang von Thomas noch immer als Markenzeichen erhalten geblieben ist. Schon im eröffnenden Titelsong wird klar, dass DARKFALL nichts von ihrer Klasse eingebüßt haben. Meiner Meinung nach hat sich vor allem die Tatsache, dass DARKFALL nun zur Gänze auf Keyboards verzichten, sogar positiv ausgewirkt, da die Songs nun noch brachialer wirken und somit besser zur Geltung kommen.
In „Never ending hate“ wird dann deutlich, dass DARKFALL ihren Thrash Metal sowohl von mitteleuropäischen als auch von amerikanischen Formationen beeinflusst, zum Besten geben und der Rausschmiss der Scheibe in Form von “Echoes from the past“ lässt für die Zukunft auf weitere Knaller von Songs in dieser Machart hoffen, da man hier eindeutig Beweis ablegt, wie gereift die Truppe kompositionstechnisch mittlerweile ist.
Wenn es der Band gelingt dieses Line Up stabil zu halten, bin ich mir sicher, dass es DARKFALL nun auch endlich gelingen kann über unsere Staatsgrenzen hinaus erfolgreich zu werden. Die Voraussetzungen sind mit diesem Album zumindest schon einmal gegeben, denn in besserer Form habe ich DARKFALL bis dato noch nicht erlebt.

Metal.de Webzine (GER)
Schon 2006 erschienen ist die noch aktuelle Mini CD der österreichischen DARKFALL. Die Truppe ist mit mittlerweile zwölf Jahren durchaus eine Institution in der heimischen Szene, steht aber noch immer ohne Album und ohne Deal da. Die Band blickt leider auf mehr Line Up Wechsel zurück als auf Veröffentlichungen, was eine Kapelle stets sehr beutelt - sicher auch ein Grund, warum ein Dutzend Jahre Aktivität dieser Truppe bisher so wenige Spuren im schwermetallischen Sand hinterlassen haben.
Trotzdem haben sich DARKFALL nicht unterkriegen lassen und ziehen ihren spielfreudigen Thrash Metal relativ unbeeindruckt durch. Die drei Songs auf „Phoenix rising“ legen Zeugnis ab von dem instrumentalen Können der Musiker (die Leadgitarren sind wirklich gut!) und dem Willen, verschiedene Metalstile miteinander in Einklang zu bringen. Neben dem erwähnten Thrash Metal lugt auch melodischer Death Metal durch die Riffs und durch den teils recht aggressiven, zweistimmig kreischig-hohen und grunzend-tiefen Gesang. Erfreulich finde ich den sehr transparenten, druckvollen aber auch etwas sterilen Sound (vor allem des sehr songdienlichen Schlagzeugs) und die Tatsache, dass DARKFALL nach wie vor der Versuchung widerstehen, Metalcore Einflüsse in ihre Songs einzubauen. Gute Sache!
Leider gibt es zu „Phoenix rising“ auch nicht viel mehr zu sagen, als dass die kleine Platte anständig gemacht und sauber gespielt ist, aber dafür auch keine einzige Ecke und erst recht keine Kante hat. Drei Songs, kein echter Killer, aber auch kein Rohrkrepierer, das ist für ein Demo zu viel und für eine überzeugende Promo zu wenig. DARKFALL fehlt es an Einzigartigkeit und Profil, denn ihre Instrumente bedienen können viele und Death/Thrash spielt auch jede vierte Metalband in Europa, und das mitunter selbst im Demostadium fesselnder. Ich empfehle eine heftige Kelle mehr Wagemut und den Schritt, endlich ein Album zu machen, vielleicht reicht es dann für mehr Aufmerksamkeit.

Metal Message Webzine (GER)

In der Steiermark, da sind DARKFALL stark. Was wie ein erheiternder Reim klingt, ist aber die volle Wahrheit. Ein ungewöhnlich standfähiges Outfit stellen diese fünf Rabauken dar. 1995 in ein extrem hartes Dasein gerufen, mutierten DARKFALL mit den Jahren zu einer der potentesten Thrash Metal Horden dieses Planeten überhaupt. Nachdem ein massiver Besetzungswechsel für zahlreiche Missstände in den musikalischen Geschicken der zackig musizierenden Edel-Thrasher sorgte, sprang aktuell leider wieder nicht mehr als eine Veröffentlichung mit wenigen Songs raus. Im Herbst 2006 soll dann endlich ein Langlauf in Albumform kommen, ich bin ja mal schwer gespannt.
Somit haben wir hier also das mittlerweile vierte Produkt der Gruppe, man könnte DARKFALL auch scherzhaft als Minialbum-Spezialisten bezeichnen. Aber, aufgegeben wurde trotz aller Hindernisse niemals und das ist natürlich in erster Linie lobenswert. Drei Tracks werden hier mit ekstatisch anmutenden Spiellaunen mitunter blitzschnell gezockt. Diese wurden auf die Titel „Phoenix rising“, „Never ending hate“ und „Echoes from the past“ getauft. Kennt man als Insider die leidgeprüfte Historie der tollwütigen Thrash Metal Truppe aus der Alpenrepublik, erschließen sich die symbolschwangeren Bedeutungen der Titel wohl beinahe von selbst. Ihr massiver traditioneller Einschlag zeitigte bereits auf den vorhergehenden Veröffentlichungen einigen Reiz, dem man sich auch auf dem aktuellen Aludeckel nur schwerlich entziehen kann. Sicherlich, vergleichbar endharte Vollstreckerkommandos existieren genug, aber wenige verwenden ihr Handwerkszeug mit solch Respekt abringender Präzision wie dieser vereinzelt gar herzlich drauflos knüppelnde Fünfer. Sänger Thomas Spiwak garniert die drei Kompositionen mit möglichst variantenreichem Vokalausbrüchen, allerdings hätte er sich die mich sehr nervenden Death Metal Growls wirklich sparen können – das hat der doch sehr melodische und erneut sehr ästhetisch inszenierte Knaller-Thrash der Burschen nicht verdient. Der restliche Kehlenausstoß geht allerdings vollkommen in Ordnung. Die stellenweise meinen Herzschlag steigernde schnelle Trommelarbeit kristallisiert den Urheber als einen echten Überzeugungstäter heraus; selten hat man ein solch ebenso besessenes wie abartig kontrolliertes Rhythmusgemetzel vernommen. Jeder der drei Songs erfährt dadurch eine signifikante Taktvorgabe, welcher die restlichen Protagonisten hervorragend zu folgen imstande sind. Die Band, erstaunlich gut aufeinander eingespielt, weiß abermals zu jeder Millisekunde dieser mörderisch knallenden Scheibe ganz genau, was sie tut – und vor allem, was sie spielt. In dieser Musikrichtung zwar neuzeitlich eher selten, aber DARKFALL haben hin und wieder sogar erstklassige Gitarrensoli verbaut, welche hier natürlich wie beispielsweise im zweiten Lied „Never ending hate“ überaus gern von mir registriert werden. Jungs, so rückt doch nun endlich euer Debütalbum raus!

Metal Glory Webzine (GER) 7.5/10
DARKFALL aus Österreich. Seit elf Jahren nun musizieren die Jungs in der Weltgeschichte herum, der große Durchbruch blieb ihnen bis jetzt aber leider verwehrt. Seit Jahren verfolge ich nun DARKFALL und egal ob auf CD oder Live, sie sind immer „Gut“ bis „Sehr Gut“. Das erste Lebenszeichen gab es 1998 mit der MCD „Winter leaves“, danach folgten „Dimension beyond“ (1999), „Firebreed“ (2001), ein Re-Release der ersten beiden MCD’s (2004) und nun gibt es eine neue Single namens „Phoenix rising“. Nach einigen Besetzungswechseln und kleinen Keyboardeskapaden in der Vergangenheit, regiert nun wieder die etwas härtere Gangart und der Death Metal hat wieder Einzug gehalten.
Den Auftakt macht auch gleich der Titeltrack „Phoenix rising“, der mächtig Druck am Anfang macht, dann etwas nachlässt bis die Vocals einsetzen. Mit den Vocals kommen die sauber groovenden Leads wieder daher und alles ist im Lot.
Track Nummer 2 – „Never ending hate“ kommt als reinrassiger Death/Thrasher daher, mit netten Solis und geilen Leads. Von den klassischen Thrash Screams bis hin zu Death Growls ist hier alles drin. Den stampfenden Rhythmus vom Refrain hätte man ruhig etwas ausweiten können, aber sonst ganz ordentlich. Das Geilste sind die Lead Melodien, die sich gleich von Anfang an einschleichen. Klasse, das musste gesagt werden!
Mit „Echos from the past“ ist dann leider auch schon das Ende eingeläutet. Gleich groovig und catchy wie die zwei vorangegangenen Songs, präsentiert sich auch dieser: Mid Tempo Death Metal, der zum Mitschunkeln und Abbangen einlädt. Der leicht doomige Refrain macht den Track erst richtig interessant.
Das Cover ist wie immer professionell gemacht und für eine Eigenproduktion wirklich in Ordnung. Die Produktion hinkt der Qualität der Songs nur leider etwas hinterher und hätte ruhig mehr Punch vertragen können.
Aber sonst gibt es nichts zu meckern! Wenn die Jungs mal in euerer Nähe sind, lasst euch DARKFALL nicht entgehen!

Ancient Spirit Webzine (GER) 8/12
Nach einer fünfjährigen Pause und einigen Besetzungswechseln melden sich die Österreicher DARKFALL mit einem neuen Album zurück. Na ja, ein ganzes Album ist es nicht, dass soll erst im Herbst kommen, aber mit „Phoenix rising“ gibt es schon mal einen kleinen Appetitanreger vorweg. Geboten wird Thrash Metal mit Growlgesang, dem ein bisschen Melodic Death und ein paar traditionelle Heavy Metal Elemente hinzu gegeben wird und fertig. Das Ganze wird handwerklich solide umgesetzt und klingt auch gar nicht so übel, aber so richtig in Wallung versetzt es mich nicht. Auch wenn die Jungs gute Riffs, schöne Melodien und Solis bieten, hat man das Meiste doch schon X mal gehört und ist somit zwar gut, aber nichts Besonderes.

Soulburner Webzine (GER) 3/5
Das österreichische Quintett DARKFALL ist schon seit 1995 auf Thrash Kurs und will uns mit der EP „Phoenix rising“ einen kleinen Vorgeschmack auf eine wohl kommende Langrille geben. Die letzten fünf Jahre haben eine turbulente Entwicklung in der Band, vor allem in Hinsicht auf die Besetzung gesehen und so scheint „Phoenix rising“ auch ein Ausrufezeichen für einen Neuanfang setzen zu wollen.
Die drei Songs geben sich extrem Old-School-lastig und präsentieren ihren Thrash/Death Mix geradlinig und ohne großes Geplänkel. Thomas Spiwak passt mit seiner tiefen, growligen Stimme gut zu diesem klaren, einfachen Riffing und man ist sichtlich bemüht, nicht nur stur geradeaus zu marschieren, sondern auch mal gefällige Rhythmus-Wechsel einzustreuen („Echoes from the past“). Nicht immer gelingt dies überzeugend, bzw. muss man festhalten, dass die Riffs und die Gitarrenfarbe doch ein wenig oft zu eintönig daher kommen und ein wenig mehr Speed sicherlich dem ganzen etwas die Lethargie nehmen würde. Die Abmischung ist für die Maßstäbe einer Eigenproduktion recht gut und trocken gelungen, wobei auch hier sicherlich noch Luft nach oben ist.
DARKFALL liefern hier eine solide und in sich stimmige EP ab, die Old-School Freunden sicherlich ans Herz zu legen ist. Ein bisschen mehr Drive und ein wenig Mut zu neuem würde aber sicherlich das Hörerspektrum erweitern.

Evilized Webzine (GER)
Viele Jahre wuseln auch DARKFALL schon in der Metal Szene herum und legen ihre vierte MCD vor. Mit richtigen Alben hat sich die Band sehr rar gemacht und bis auf eine Wiederveröffentlichung 2er MCDs als Full Length gibt es da nichts. Komische Sache, wenn man bereits seit 1995 in den Gefilden umherirrt. Mit „Phoenix rising“ gibt es drei Kompositionen, die irgendwo in der Melodic Thrash Death Richtung anzusiedeln sind und der Band ein gewisses Talent nicht absprechen können. Die Tracks gehen gut rein, sind ordentlich produziert und machen Laune. Gerade die melodischen Gitarrenlinien wissen zu gefallen und bleiben gut im Ohr.
Der einzige Nachteil der Band ist, dass sie einfach zu traditionell zu Werke geht und man auf „Phoenix rising“ nichts Weltbewegendes zu hören bekommt. Sicher die Titel sind deutlich über dem Durchschnitt, aber das sind genug andere Bands auch. Das soll nicht heißen, dass sich ein reinhören nicht lohnt, aber wirklich vom Hocker reißen mich DARKFALL einfach nicht und wenn sie nicht bald ein Full Length an den Start bringen, das sich durch deutlich individuelleres Songwriting auszeichnet, wird diese Band wohl noch ewig EPs & MCDs im Underground veröffentlichen. Fans von Speed/Thrash/Death mit sehr melodischer Schlagseite, der irgendwo zwischen ATANATOS und AMON AMARTH liegt, sollten hier mal ein Ohr riskieren. Netter Appetizer, der aber leider viel zu schnell an Reiz verliert.

Metal Inside Webzine (GER)
Schon seit elf Jahren werkeln die Österreicher im Untergrund und waren auch schon mit einigen namhaften Bands auf der Bühne. Die letzten fünf Jahre haben es aber wenig gut mit der Band gemeint. Es gab ein ständiges Kommen und Gehen von Bandmitgliedern, was wie man leicht verstehen kann, dem kreativen Songschreibeprozess alles andere als förderlich ist. Nichts desto trotz hat die Band in diesen schwierigen Jahren einige Auftritte absolviert, z.B. als Support für DISMEMBER und DISSECTION oder auf Festivals wie dem Fuck the Commerce VIII. Nun erhebt man sich wieder aus der Asche und betitelt passenderweise die in Eigenregie erstellte EP „Phoenix rising“, die Lust auf das für den Herbst angekündigte Album machen soll. Nun, handwerklich gibt es an den drei Songs nichts zu meckern und auch der Sound ist ordentlich. Im Programm hat der Fünfer traditionell angehauchten Thrash Metal ohne viel Schnörkel, der durch den gelungenen Gesang in Richtung Death tendiert. „Traditionell“ und „ohne viel Schnörkel“ kann sehr nach Old School klingen. In diesem Fall aber haftet den Songs etwas Altbackenes an. Die Songs sind beileibe nicht schlecht aber die Riffs sind nicht wirklich innovativ und auch der Songaufbau gewinnt keinen Originalitätspreis. Irgendwo hat man alles schon mal gehört. Natürlich ist es schwer überhaupt noch mit Neuem auf zu fahren aber mit einer Eigenständigkeit nahe Null wird es schwer sich gegen die Konkurrenz durch zu setzen.

Legacy Magazine (GER)
Bereits der Name zeugt bei dieser Underground-Band für nicht wirklich vorhandenen Ideenreichtum, zumal das Logo auch demjenigen von THE DUSKFALL sehr ähnlich sieht. Dabei handelt es sich aber um das bereits dritte Demo der Österreicher. Bin echt erstaunt, dass man in dieser Zeit nicht wirklich an sich gearbeitet zu haben scheint. Der Sound ist leider nicht gelungen, und die Gitarren klingen eigentlich nur hohl. Das lässt natürlich bei dieser Mischung aus melodischem Death Metal der einfachsten Spielweise gerade den
Druck vermissen. Da hilft es auch nichts, das Tempo mal mit der Doublebass anzuziehen, die nämlich leider auch nicht wirklich ins Ohr gehen will.
Schade, man hat hier lediglich drei Songs und 14 Minuten Spielzeit. Ein echter Beweis für kreative Schaffenskraft ist damit nicht wirklich gelegt, aber als Appetizer reicht es. Standardisierte Hasstiraden bestimmen dann noch das lyrische Umfeld, wenn man sich den zweiten Song „Never ending hate“ anhört, aber es wird auch nicht wirklich besser. Eigentlich ermüden mich bereits Melodien und Musik dieser Art, da man diesen Sound schon in den
80ern vernommen hat. Ist zwar schön, dass einige Leute der alten Spielweise treu bleiben, aber auch damals gab es schon Bands, die es besser gemacht haben. Zumindest hat man ja ein Management hinter sich, das hier vielleicht mal in den Arsch treten könnte, und die Band könnte ja durchaus auf dem Live-Sektor wesentlich interessanter in Erscheinung treten. Für richtigen Death Metal ist es mir einfach nicht hart genug, aber einzelne Songabschnitte finde ich durchaus gelungen, und die animieren dann auch zum Mitwippen, wie z.B. eine Bridge im letzten Fünftel von „Echoes from the past“. Dieser Song stellt auch so ziemlich das Highlight des kleinen Scheibchens dar.

Obliveon Webzine (GER)
Nanu, DARKFALL haben ihre noch auf „Firebreed“ gezeigten Goth Einflüsse vollkommen über Bord geworfen und setzen mit ihrer neuen EP „Phoenix rising“ verstärkt auf Thrash Einflüsse Marke Bay Area Thrash und die nach wie vor guturalen Growls beim Gesang. Vollkommen verschwunden sind die Keyboards, so dass die drei Tracks dieser erneut selbstfinanzierten EP deutlich aggressiver sind und man den Eindruck bekommt, die Österreicher hätten sich einer kompletten Runderneuerung unterzogen. Dass einhergehend damit leider auch ein Grossteil der Identität DARKFALLs auf der Strecke geblieben ist, ist die Kehrseite der Medaille, denn trotz guten Songwritings und handwerklich gutem Können wollen die drei Stücke, im Gegensatz zur „Firebreeed“ EP bei mir nicht so recht zünden. „Phoenix rising“ ist demzufolge ein eher mittelprächtiges Werk, das reichlich Entwicklungsspielraum nach oben lässt.

Vampster Webzine (GER)
Die bereits 1995 gegründete Band DARKFALL bringt nach einer fünfjährigen Schaffenspause mit der EP „Phoenix rising“ neues Material auf den Markt. In der Zwischenzeit hat sich auch im Line Up der Österreicher einiges getan. So sind von der 2001er-Veröffentlichung „Firebreed“ nur noch Sänger Thomas Spiwak und Bassist Christian Kayer im Boot.
Musikalisch bewegen sich die drei Stücke von „Phoenix rising“ im melodischen Thrash Metal Bereich, der vor allem durch die zahlreichen zweistimmigen Gitarrenlines öfters an skandinavische Bands, wie etwa CEMETERY erinnert. Die Arrangements auf der EP sind recht einfach gehalten und werden immer wieder durch Breaks, bei denen DARKFALL dann etwas auf die Bremse drücken und grooven, aufgelockert. Leider will der sehr am Death Metal angelehnte Gesang nicht so recht ins Gesamtkonzept des Quintetts passen. Hier wäre mehr Variation bezüglich der Vocallines von Nöten gewesen.
Die drei Kompositionen gehen in Ordnung, reißen mich zwar nicht aus den Latschen und ihre besten Momente haben DARKFALL wenn sie im Midtempo agieren und ansprechende Soli integrieren, wie etwa im unterhaltsamen Mittelteil von „Never ending hate“.
Knappe 15 Minuten melodischer Thrash Metal mit Grunzvocals, der solide ist, ob DARKFALL allerdings über 45 Minuten mit ihrem Stil punkten können, wage ich zu bezweifeln.

Neckbreaker Webzine (GER) 5.5/10
Die Österreicher DARKFALL hatten in jüngster Vergangenheit mit schweren Line Up Problemen zu kämpfen und standen zeitweise mit nur noch zwei Mannen da. Nach einer Neuformatierung ist nun das erste Lebenszeichen seit fünf Jahren erhältlich, das mit „Phoenix rising“ einen regelrecht biographischen Namen trägt.
Die überschwänglichen Lobpreisungen, die man über die Band hören und lesen kann, sind allerdings nur sehr schwer nachvollziehbar. Die EP enthält drei Songs, die im melodischen Thrash Metal gehalten sind. Produziert in Eigenregie ist „Phoenix rising“ in einem für den Underground recht guten Sound gesegnet, Gitarren, Bass und Schlagzeug knallen schön knackig. Was aber bei intensivem Hören der drei Songs deutlich wird, ist, dass es DARKFALL irgendwie nicht schaffen, den entscheidenden Schritt zu machen. Stets mit gut klingenden Thrashriffs begonnen, verlieren sich die Österreicher zu oft in Riffs, denen ein Gros Eigenständigkeit fehlt. Alles klingt zu ähnlich, es werden nicht genug Akzente gesetzt.
Der Titeltrack „Phoenix rising“ weist noch einige interessante Vocallines vor, die mit einem erfahrenen Produzenten hinter den Reglern noch besser hätten in Szene gesetzt werden können. „Never ending hate“ klingt nicht so hart, wie der Titel verspricht, generell fühlen sich DARKFALL eher im mittleren Tempo wohl und holen nur sehr selten den richtigen Prügel aus dem Sack, was dem Gesamtbild durchaus gut tun würde und mehr Abwechslung in die langatmigen Riffs bringen würde. Mit „Echoes from the past“ führt sich der Stil weiter und kann leider auch keinerlei Akzente setzen. Obwohl hier der Refrain sehr melodisch rüberkommt, aus dem man aber hätte mehr machen können. Ein guter Ansatz lässt sich in der letzen Minute des Songs erkennen, wo das erste Mal das Pedal durchgedrückt wird, so wie man es von einer Thrash Metal Band eigentlich öfters erwartet.
Den Vorschusslorbeeren können DARKFALL nicht gerecht werden und „Phoenix rising“ fehlt es vor allem an dem Schlag in die Fresse und der Eigenständigkeit. Wiedererkennungswert findet man hier leider keinen und die Songs schwimmen in der Mittelmäßigkeit dahin. Es bleibt zu hoffen, dass für den nächsten Longplayer ein wenig mehr an den Punkten gearbeitet wird, denn gute Ansätze sind da. Im Moment reicht es noch nicht.

Possessed Webzine (GER)
Seit 1995 sind die Burschen schon unterwegs und der Name ist mit durchaus geläufig, könnte natürlich auch eine andere Band mit diesen Namen sein, denn es wird wohl mehrere geben. Hier handelt es sich definitiv um die Österreicher, die doch schon sehr bekannt sind und von der Presse auch Lobpreisungen erhielten, wenn ich mich richtig erinnere. Nachdem man mit einigen Line Up Problemen beschäftigt war, hat man nun eine 3 Song EP nachgeschoben. Allerdings muss ich sagen, dass mir diese drei Songs gar nicht so gefallen. Geboten wird uns melodischer Thrash Metal, der aber durchaus von anderen Metal Stilen beeinflusst wurde und nicht genau kategorisiert werden kann. Bemerkenswert bei diesen Songs ist, dass sie wie die Feuerwehr cool loslegen mit angenehmen und hörenswerten Riffs, sich aber dann schnell in eine Art Verspieltheit verlieben und somit in die Belanglosigkeit abrutschen. Zu viele Riffs klingen gleich. Außerdem halten sich DARKFALL überwiegend im Midtempo auf, was die ganze Sache nicht einfacher macht. Ein bisschen mehr Geschwindigkeitswechsel hätte der Sache gut getan. Dass die Jungs ihre Instrumente beherrschen, merkt man, aber irgendwie ist da noch nicht das Richtige bei herausgekommen, zu mindestens meiner Meinung nach.

Pandaimonix Webzine (GER)
Die Österreicher DARKFALL wühlen sich mittlerweile auch schon über 10 Jahre durch den Untergrund, wurden jedoch in dieser Zeit immer wieder durch Besetzungswechsel zurückgeworfen und kamen im Endeffekt nicht über die Veröffentlichung von mehr als 3 EPs sowie einem Re-Release, bestehend aus den ersten 2 EPs, hinaus.
Mit „Phoenix rising“ liegt nun das neueste Machwerk der Buben vor. Geboten wird eine Mischung aus Death und Thrash Metal - solide und recht eingängig, aber ohne echten Wiedererkennungswert. Klingt sehr traditionell, ist sauber gespielt, aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, das alles schon mal gehört zu haben.
Es fehlt etwas der Überraschungsmoment, eine kurze Uptempo- oder Grindpassage in etwa, die das ganze etwas auflockert. „Echos from the past“ bietet zumindest kurze doomige Sequenzen, in denen Sänger Thomas richtig schön tief vor sich hingrunzt. Ist auch der beste Song auf „Phoenix rising“.
Die Produktion passt irgendwie zur Mucke, ist solide, aber bei weitem nicht perfekt. Ob DARKFALL sich mit dieser EP einen Gefallen getan haben, bzw. auf der Suche nach einem Plattendeal weiterkommen, lasse ich mal dahingestellt. Lieber noch ein halbes Jahr warten und ein vollständiges, ausgereiftes Album abliefern wäre meiner Meinung nach sinnvoller gewesen.

Walls of Fire Webzine (GER) 2/5
Bereits 1995 wurde DARKFALL gegründet. Die „Phoenix rising“ EP stellt nun das erste Lebenszeichen der Österreicher nach fünfjähriger „Kreativpause“ dar. Auf vorliegendem Silberling, wird melodiöser Thrash ohne technische Spielereien geboten. Melodiös deshalb, weil jeder Song mit einer Gitarrenmelodielinie neben dem Hauptriff ausgestattet ist. Teilweise wirken die Melodien hymnisch. Der Gesang hingegen besteht aus tiefen Growls, die häufig mit heiseren Shouts unterlegt werden. Diese Mischung aus melodiösen Gitarren und dem besagten Gesang kommt bei mir gar nicht an. Für eine Thrash Scheibe fehlt eindeutig die Aggressivität und Durchschlagskraft. Wäre auch nicht schlecht, wenn man ab und zu mal das Gaspedal durchtreten würde, da sich die drei Songs alle im Midtempobereich bewegen. Zu einer Doublebassattacke gehört eben auch eine schnelle Snare.

Schwermetall Webzine (CH)
Die Geschichte von DARKFALL ist geprägt von Besetzungswechseln. Der Entscheidende erfolgte im Jahr 2003, als Julia Werning die Tastendame die Grazer Truppe verließ und man sich entschloss, ohne Keyboard weiterzumachen. Seit der letzten Veröffentlichung „Firebreed“ hat sich auch Trommler Weissensteiner sowie dessen Nachfolger und der Gitarrist Taubenschuss verabschiedet. Als mit Wolfgang Koch auch noch der Hauptkomponist der Band den Rücken kehrte, standen Sänger und Bassist im Trockenen. Erst nachdem im letzten Jahr Stephan Ritz, Sascha Pick und Richard Klösch das Bandgefüge wieder zur Fünferformation vervollständigten, konnten die Österreicher wieder nach vorne schauen. Der Phönix war geboren. Doch wie weit erhebt er sich aus den Aschen der alten Konstellation?
Leider fällt die Antwort für die Band im Bezug auf die aktuelle Mini CD „Phoeninx rising“ nicht gerade rühmlich aus. Mir scheint, dass der Trupp die Rückschläge in Form der Besetzungswechsel noch nicht ganz wettgemacht hat und die zwei von der ursprünglichen Formation Verbliebenen die Seele von DARKFALL nicht hinüberretten konnten. Mit Julia Werning ist nicht nur die Keyboarderin gegangen, sondern auch ein großer Teil, der die Eigenständigkeit von DARKFALL ausgemacht hat: Der darkmetallische Anteil ist vollständig eliminiert. Geboten wird stattdessen Thrash Metal mit Todesanreicherungen schwedischer Prägung, wie er gewöhnlicher und traditioneller nicht sein könnte.
Charakteristisch geblieben ist Thomas Spiwak’s brachiales Gesangsorgan, wenngleich er mittlerweile vermehrt grunzt und weniger schreit. Musikalisch hat der Trupp jedoch einiges an Melodien abgespeckt und die Kompositionen auf mehr Härte getrimmt. Trotzdem verweilt man bis auf eine kurze Doom Passage im Mitteltempo. Die Kompositionen sind ziemlich leicht durchschaubar und bieten wenig Originalität. Trotz der zwei Gitarren ist eine gewisse Leere ständiger Begleiter der drei Stücke. Es fehlen die ganz großen Akzente und die ganzheitliche Dichte, die früher durch das Keyboard geschaffen wurde.
Mit „Phoenix rising“ bleiben die Vorschusslorbeeren für das im Winter kommende Volllängealbum aus. DARKFALL haben sich von einer hoffnungsvollen Dark / Thrash / Death Formation zu einer zwar soliden aber eher mittelprächtigen melodic Death / Thrash Truppe zurückentwickelt, der es noch an Durschlagskraft mangelt.

The Metal Observer Webzine (CAN) 9/10
After a break of five years (and some changes within their line-up), the Austrian Melodic Metal quintett DARKFALL is back on track with their fourth EP “Phoenix rising”. It’s a pity that there are only three songs, as the material of this guys is so brilliant, you just want to have a full-length album of it.
The opener - which gave the title for the album - defines the direction of the following 15 minutes. Melodic riffs meet tight Thrash/Death Metal drumming and Thomas Spiwak’s growls. It’s a brilliant, catchy track. “Never ending hate” doesn’t get off the track for only a millimeter and that’s awesome! Who needs this progressive stuff, if you can get such awesome melodies dashed so simply into your embrace? Less is often more! Music doesn’t have to be innovative and be overloaded with thousands of layers, only to be something “new”. Songs of the old-school style are still able to emphasize the listener in these days. “Echoes from the past” doesn’t change the direction either, but the calmer parts of this track are adding some variety into the short playing time. Before the end they pull the pin once more. Who likes DARKFALL’s countrymates DEMOLITION, should check this thing out. I want more!!!

Metal Swamp Webzine (CZ) 8/10
Ze sousedního Rakouska dorazilo až na muj stul poslední EP tamní melodicky death/thrashové veliciny DARKFALL. A cože se skrývá ve ctveraté krabicce s reprezentativním a vkusným obalem?
Je to samozrejme hudba a hned zpocátku vám mužu zkazit prekvapení a odhalit, že zdarilá. Však oni to naši prátelé už nejaký ten pátek na scéne drtí. To by samozrejme samo o sobe nemuselo být známkou kvality, ale je videt, že jejich obliba casem stoupla, takže se úporným sebezdokonalováním prokousaly léty až ke svému tuším pátému zárezu v diskografii.
DARKFALL svou hudbou scénu nikdy prespríliš nezahlcovali. Radeji dávkovali po menších porcích, k tomuto záveru jsem dospel letmým pohledem do sekce diskografie na jejich stránkách, tak jen doufám, že to predtím nedrtili jako Opeth po desetiminutových kompozicích a nebudu za blbce. Každopádne máme co do cinení s hudbou príjemne šlapavou a melodickou, uhánející vpred ve svižných tempech a notnou dávkou chytlavosti a technicnosti. Pokud to mohu ze trí obsažených skladeb posoudit, tak nechybí ani dostatek hudebních nápadu v cemž se vy i já mužeme utvrdit asi jen tak, že si seženeme ješte nejaké to starší CD. Vokalista pekne growluje a je mu dobre rozumet, což taky není vždy zvykem a ostatní páni hudebníci mu kolem toho vytvorili chutnou a všemožne okorenenou smesici již zmínených žánru - melodického deathu a thrashe. Tu uháníme s vetrem o závod na vlne zajímave vystavených melodií, tu zase poteší dobre sekaná pasáž ci pochodový rytmus.
Tohle vše by samozrejme nešlo bez zdarilého zvuku, který zajisté poteší ucho nejednoho posluchace. Poslouchá se to proste dobre a tak mužu jen litovat, že jsem jejich živé vystoupení na posledním Swampu prošvihl. Nezbývá tedy než konstatovat, že príšte už si dám pozor a jejich výstup urcite navštívím, stejne jako si urcite porídím i nekterou z jejich starších vecí.